Vortragsinfos und Referentenprofile

Future Talk #2
KölnDesign

9.11.2018
 

Dr. Martin Brüchert

Dr. Martin Brüchert
VDI/VDE Innovation + Technik

"KI kann unser Leben angenehmer und unangenehmer zugleich machen."

Website
XING
LinkedIn
Twitter

KI aus Sicht der Zukunftsforschung: Effekte digitaler Innovationen

KI scheint ein Zukunftsthema zu sein, aber bereits heute erhält diese Technologie Einzug in unseren Alltag. Durch intelligente Unterstützung kann sie unser Leben angenehmer machen. Aber sie ist auch die erste Technologie, die eine Kernkompetenz des Menschen, die Intelligenz, angreifen könnte. Es droht die Automatisierung von Wissens- und Lernprozessen.
Der Vortrag wird daher versuchen, Antworten auf folgende Fragen zu geben: Lässt sich einschätzen, wann die Technologie wo stehen wird? Welche Faktoren beeinflussen diese Entwicklung? Welche Effekte lassen sich aufgrund der Ähnlichkeit zu anderen Technologien bereits erahnen? Welche Berufsgruppen müssen sich mit diesem Thema beschäftigen?

Kurzvita

Als Experte für Technologietrends und Innovationsforschung unterstützt Dr. Martin Brüchert Auftraggeber bei Identifikation, Bewertung und Förderung neuer Forschungsthemen, der Entwicklung von Foresight-Prozessen und -methoden. Bei VDI/VDE Innovation + Technik GmbH leitet er aktuell die Bonner Geschäftsstelle. Zuvor war er als Zukunftsforscher und Geschäftsfeldleiter beim Fraunhofer INT. Martin Brüchert studierte Technische Biologie und Bionik sowie Wirtschaftswissenschaften und promovierte in den Naturwissenschaften aus Interesse an Erfindungen aus der Natur und ökonomischen Effekten technologischer Innovationen.

Prof. Dr. habil. Christoph Igel

Prof. Dr. habil. Christoph Igel
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

"Der digitale Wandel verändert Arbeit und Qualifizierung mehr als Gesetz und Verordnungen. Das Denken und Handeln in hybriden Netzwerken und Teams ist für die Gestaltung unserer Zukunft von entscheidender Bedeutung. Deutschland verliert dabei sukzessive den Anschluss an die internationalen Entwicklungen, und dies nicht nur aus bildungstechnologischer Perspektive. Wir alle sind aufgefordert, unsere Haltung gegenüber dem digitalen Wandel von Arbeit und Qualifizierung aus unserer Verantwortung für unsere Zukunft und die Zukunft der nachfolgenden Generationen zu überdenken."

Website

Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Arbeit!

Das Internet der Dinge, Dienste und Daten sowie autonome Systeme verändern die Arbeitswelt, insbesondere das Personalmanagement und die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften nachhaltig. Neben bekannten Effekten wie dem zeit- und ortsunabhängigen Lernen haben in den letzten Jahren u.a. das „in situ learning“ sowie intelligente Assistenz- und Wissensdienste die Arbeitsprozesse beeinflusst. Mit den Methoden und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz, ob wissensbasierte Expertensysteme, Maschinelles Lernen oder Kognitive Systeme, steht die nächste, technologie-induzierte Innovationswelle vor dem Transferschritt in die Praxis von Wirtschaft, Industrie, Dienstleistungen. Der Vortrag gibt einen Überblick über grundlegende Aspekte von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Am Beispiel von Forschungsprojekten zur Veränderung von Arbeits- und Qualifizierungsprozessen in verschiedenen Branchen werden die Veränderungspotenziale aufgezeigt sowie die Effekte auf den Menschen.

Kurzvita

Professor Dr. habil. Christoph Igel ist Wissenschaftlicher Direktor des Educational Technology Lab des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Er ist verantwortlich für das wissenschaftlich-technologische Management. Prof. Igel ist Principal Researcher, Sprecher DFKI Berlin und Mitglied des DFKI Lenkungskreises. Bis heute verantwortet Professor Igel mehr als 100 nationale und internationale Forschungs-, Entwicklungs- und Transferprojekte zu digitaler Transformation in der Bildung sowie zu Wandel von Qualifizierung und Arbeit durch innovative Technologien und Künstliche Intelligenz. Er ist Autor zahlreicher Monographien und Beiträge in nationalen und internationalen Fachzeitschriften, Herausgeber von Sammelwerken sowie vielfach eingeladener Hauptreferent und Impulsgeber auf nationalen und internationalen Konferenzen von Industrie, Wissenschaft, Verbänden und Politik. Er berät Dax-Unternehmen zu Fragen der Personal- und Arbeitsentwicklung im Zeitalter von Digitalisierung, Internet der Dinge und Assistenzdiensten und ist Gutachter in Förderprogrammen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in Österreich.

Oliver Hardes

Oliver Hardes
Nexum AG

"Digitalisierung vom Menschen her gedacht"

Website
XING
LinkedIn

Wie aus Erfahrung Erlebnis werden könnte. Eine Hypothese.

Wenige Unternehmen kennen die genauen Motivationen ihrer Kunden. Ohne sie zu fragen, was sie benötigen, werden Prozesse in Anwendungen überführt und ihre Bedienung mithilfe von UX verbessert. Doch um wirklich etwas zu erschaffen, was gerne genutzt wird, müsste ein ganzheitlicher Service entwickelt werden, der Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer über die Customer Journey hinweg sehr genau erfasst. Diese vielfältige Daten könnten in modernen Mustererkennungs-Algorithmen eingesetzt werden. Kann also KI dabei helfen, Services zu gestalten, die Menschen begeistern? Die nicht nur Probleme lösen, sondern auch Bedürfnisse erkennen und Fortschritte ermöglichen? Eine Utopie von digitaler Empathie.

Kurzvita

Olli studierte an der KISD Design und beschäftigt sich seitdem mit digitalen Innovationen im Human Centred Design. Als Inhaber einer eigenen Agentur galt sein besonderes Interesse zunächst kleineren Unternehmen, die einen hohen Grad an ganzheitlich gestalteten Kundenerlebnissen benötigen. Seit einiger Zeit berät er größere Unternehmen und Konzerne als Consultant im Bereich Corporate Strategie & Communications bei der nexum AG. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit stehen hierbei die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen von Endkunden und Mitarbeitern der betreuten Unternehmen. Aktuell reizt ihn dabei insbesondere das Verbinden von UX und Service Design mit den Anforderungen von New Work.

Dr. Stehpanie Sommer | Foto: Viktoria Hitchman

Dr. Stephanie Sommer
KulturBroker

"Es ist an der Zeit, dass sich Kultur- und Kreativschaffende aktiv in gegenwärtige technologische Entwicklungen einbringen."

Website
XING
LinkedIn

Der kreative Mensch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz

Angesichts modernster Technologien müssen sich Gesellschaften heute in vielen Bereichen neu definieren. Dies gilt auch für die Kreativbranche. Sie steht im Grunde vor der Frage nach dem künftigen Selbstverständnis und Stellenwert des kreativen Menschen. Der Vortrag zeigt, wie sich Kultur- und Kreativschaffende in einer Zeit behaupten können, in der intelligente Systeme einen Großteil ihrer vormals ureigenen Fähigkeiten zu übernehmen beginnen. Zudem gibt er einen Ausblick darauf, wie sich die Branche neueste technologische Entwicklungen selbst zu Nutze machen kann.

Kurzvita

Dr. Stephanie Sommer ist Gründerin und Inhaberin von KulturBroker, einem Unternehmen für Business Anthropology. Sie berät Organisationen im Kontext technologischer Transformationsprozesse bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, im Innovationsmanagement sowie im Umgang mit kulturellem Wandel. Sie hat an der LMU München in Europäischer Ethnologie promoviert und an der Universität Passau Kulturwirtschaft studiert. Bei ihren Tätigkeiten im In- und Ausland sammelte sie zahlreiche Erfahrungen in Personalführung, qualitativer Sozialforschung, internationalem Projekt- und Innovationsmanagement sowie der Start-up-Szene.

Axel Steinkuhle

Axel Steinkuhle
evrbit

Website
Facebook
XING
LinkedIn

AR&VR - Immersive Social Experiences

How can we treat virtual and digital worlds as a natural part of our reality? We’ll discuss how the 5 key factors of successful products can be adapted to VR." In science and research, in healthcare, for education and training programs: Virtual Reality and Augmented Reality are advancing in high technology sectors. " But they also ease our everyday life. They entertain us, facilitate decision-making, because they give us a greater understanding of connections and empathy for what it feels like to be in a special situation." There are five key factors for the success of mass-market products, which are applicable even to digital technologies like VR." Using examples from education, human resources and entertainment, Axel Steinkuhle shows how the key factors of mass-market productions are applicable to VR and AR technologies. Ultimately, these adaptations will be used to bring people together in real life.

Kurzvita

Axel hat an der KISD Design studiert und beschäftigt sich seit 1999 mit future thinking und dem digitalen Wandel in den unterschiedlichsten Disziplinen. Für kleine Agenturen wie für Dax-Riesen erforschte er die Möglichkeiten der Digitalisierung. In dieser Zeit erhielt er mehrere Patente für UX Design für interaktive Applikationen. Seit 2015 ist der Design Stratege und Konzepter Co-Founder & CEO der evrbit GmbH, einem Technologie und Software Development Start-up aus Köln. Mit evrbit kreiert er einmalige Multiuser und group experiences für Virtual und Augmented Reality. Axels Philosophie: Digitalisierung sollte für alle zugänglich und passend für viele Alltagsszenarien sein. Den Grundstein dafür legte er mit seiner eigenen Virtual Reality Software eVRsync, die ein skalierbares VR Massenkino mit externem Surround Sound ermöglicht. Diese Technologie ist nicht nur für die Entertainmentindustrie interessant, sondern ermöglicht auch interaktive Kollaborationen für den Einsatz von VR im Bildungssektor. Changemanagment, Innovationsmanagent und Digitalisierung als soziale Ereignisse zu begreifen gehören zu Axels Schwerpunktthemen.

Diese Seite teilen via